Die indische Heilkunde schätzt die Gelbwurzel Kurkuma seit Jahrhunderten nicht nur als Gewürz. Sie dient außerdem als natürliches Mittel bei diversen Beschwerden. Traditionell hat sich Curcumin in erster Linie bei Verdauungsbeschwerden bewährt. Daneben werden dem pflanzlichen Mittel heute vor allem entzündungshemmende Eigenschaften zugesprochen. So konnten Wissenschaftler der Universität des Saarlandes 2016 in einer Studie nachweisen, dass Curcumin ganz gezielt eine antientzündliche Wirkung entfaltet (1 Hoppstädter J et al: Induction of glucocorticoid-induced leucine zipper (GILZ) contributes to anti-inflammatory effects of the natural product curcumin in macrophages. J Biol Chem; published online 2016, Sep 14).
Die wichtigsten Eigenschaften von Curcusol®: Hoch konzentriert und bioverfügbar
Das Nahrungsergänzungsmittel Curcusol® enthält den Wirkstoff Curcumin aus der asiatischen Gelbwurzel. Die tropische Staude gehört zur Familie der Ingwergewächse. In seiner natürlichen Form ist Curcumin nur schwer wasserlöslich, es wird deshalb nur zu einem ganz geringen Teil im Magen-Darmtrakt aufgenommen. Aufgrund dieser Tatsache war es früher kaum möglich, die vielseitigen ernährungsphysiologischen Eigenschaften des Curcumins effektiv zu nutzen. Wissenschaftler haben jedoch Möglichkeiten entwickelt, die Aufnahme von Curcumin im Dünndarm entscheidend zu verbessern: Curcusol® enthält das Curcumin in einer speziellen Form. Bei dieser sogenannten Solubilisierung wird Curcumin mit Hilfe einer patentierten Technologie in wasserlösliche und säurestabile Mizellen eingeschlossen. Das solubilisierte Curcumin in Curcusol® besitzt eine vielfach höhere Bioverfügbarkeit als das ursprüngliche Curcumin.
Curcumin und Entzündungen
Laboruntersuchungen zeigten, dass Curcumin entzündungshemmend wirkt. Vermutlich bindet es an Enzyme, die Entzündungsvorgänge im Körper steuern. Wissenschaftler der Universität des Saarlandes konnten die antientzündlichen Effekte von Curcumin in einer Studie belegen3. Dabei stellten sie fest, dass die Wirkmechanismen von Curcumin und Cortison vergleichbar sind. Kleinere Untersuchungen bei Patienten mit Colitis ulcerosa deuten darauf hin, dass die ergänzende Einnahme von Curcumin in hoher Dosierung den Verlauf der Dickdarmentzündung positiv beeinflussen kann.
Gut für die Verdauung
Der Kurkuma-Wirkstoff Curcumin wird seit langem bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Curcumin regt die Leber an, vermehrt Gallenflüssigkeit zu produzieren. Nur wenn genug Gallensaft vorhanden ist, können Fette richtig verdaut werden. Die wissenschaftliche Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes benannte als Anwendungsgebiet von Kurkuma die sogenannten dyspeptischen Beschwerden: Völlegefühl, Oberbauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit.
Verzehrempfehlung:
Täglich 2 Kapseln mit genügend Flüssigkeit einnehmen.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
| PZN |
10888274 |
| Anbieter |
Köhler Pharma GmbH |
| Packungsgröße |
10 St |
| Produktname |
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| Darreichung |
Kapseln |
| Rezeptpflichtig |
nein |
| Apothekenpflichtig |
nein |